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Likes zahlen keine Rechnungen: Welche Social Media Zahlen wirklich zählen

Lass uns ehrlich sein:

Wenn du am Ende des Monats in ein Social Media Dashboard schaust, fühlst du dich wahrscheinlich wie im Cockpit eines Flugzeugs, ohne jemals einen Pilotenschein gemacht zu haben. Da gibt es Reichweite, Impressionen, Engagement-Raten, Klickraten, Views ... und irgendwo blinkt bestimmt auch noch ein rotes Lämpchen.


Die bittere Wahrheit?

90 % dieser Zahlen sind für deinen Arbeitsalltag völlig egal.

Wenn du nicht gerade einen Konzern mit 50-köpfiger Marketingabteilung leitest, brauchst du keine 20-seitigen Reportings. Du brauchst Antworten auf eine einzige Frage: Bringt uns die Arbeit auf Social Media eigentlich was?


Hier ist der Guide, wie du die Spreu vom Weizen trennst und endlich aufhörst, die falschen Zahlen anzuhimmeln.


Der Bullshit-Detektor: Vorsicht vor den "Vanity Metrics"


Fangen wir mit dem Elefanten im Raum an: Likes und Followerzahlen. Wir nennen sie auch gerne "Ego-Streichler" (auf schlau: Vanity Metrics).


Klar, es fühlt sich super an, wenn der Beitrag vom letzten Firmenfest 500 Likes bekommt. Aber wenn diese 500 Likes von Leuten kommen, die weder deine Produkte kaufen noch bei dir arbeiten wollen, ist das für dein Unternehmen wertlos.

Merke: Eine hohe Followerzahl ist nett für die Optik, aber sie bezahlt keine Gehälter und besetzt keine offenen Stellen. Lass dich davon nicht blenden.

Die "Holy Trinity": Diese 3 Kennzahlen solltest du wirklich im Blick haben


1. Sichtbarkeit:

Werden wir überhaupt gesehen? (Reichweite & Impressionen)

Bevor jemand bei dir kauft oder sich bewirbt, muss er wissen, dass es dich gibt.

  • Die Frage dahinter: Landen unsere Inhalte bei echten Menschen auf dem Bildschirm?

  • Warum das wichtig ist: Wenn du immer nur dieselben 100 treuen Fans erreichst, wächst dein Unternehmen nicht. Du willst neue Augen auf deiner Marke haben.


2. Interaktion:

Interessiert das jemanden? (Engagement)

Wenn die Leute deine Beiträge sehen: Scrollen sie gähnend weiter oder bleiben sie hängen?

  • Die Frage dahinter: Reagieren die Leute auf uns? (Kommentare, Speicherungen, geteilte Beiträge).

  • Warum das wichtig ist: Ein "Speichern" oder ein echter Kommentar ("Wo kann ich mich bewerben?") ist tausendmal wertvoller als ein flüchtiges Like. Es zeigt, dass dein Content relevant ist – und genau das belohnen die Algorithmen.


3. Handlungen:

Passiert hier auch mal was? (Conversions & Klicks)

Das ist die Königsdisziplin. Hier entscheidet sich der Return on Investment (ROI).

  • Die Frage dahinter: Klicken die Leute auf den Link in der Bio? Füllen sie das Bewerbungsformular aus? Melden sie sich für ein Gespräch?

  • Warum das wichtig ist: Social Media ist kein Selbstzweck. Am Ende des Tages willst du Leads (Kontakte), Verkäufe oder Bewerbungen. Wenn tausende Leute gucken, aber niemand klickt, stimmt was mit deinem Angebot oder deiner Handlungsaufforderung (Call to Action) nicht.


Wenn du Fragen dazu hast, hau uns gerne an!

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